Handgepäck darf bei den meisten europäischen Airlines 55 × 40 × 20 cm und maximal 8–10 kg nicht überschreiten. Die IATA empfiehlt dieses Maß als Richtwert – verbindlich ist es nicht. Ryanair und Wizz Air erlauben kostenlos nur 40 × 30 × 20 cm. Alle Maße gelten inklusive Rollen, Griffe und Außentaschen.
Jede Fluggesellschaft legt eigene Maße, Gewichtslimits und Tarifbedingungen fest – und wer den falschen Tarif bucht oder das falsche Gepäck mitbringt, zahlt am Gate drauf. Die folgenden Regelungen basieren auf öffentlich zugänglichen Airline-Informationen (Stand: Juni 2026) und sollten vor jedem Flug direkt bei der jeweiligen Airline geprüft werden.
Auf dieser Seite
- Was ist Handgepäck?
- Die IATA-Empfehlung
- Handgepäck-Regelungen der wichtigsten Airlines
- Vergleichstabelle 2026
- Was nicht ins Handgepäck darf
- Was zwingend ins Handgepäck gehört
- Neue Regelung 2026: Powerbanks bei der Lufthansa Group
- Typische Fehler – und wie man sie vermeidet
- Den richtigen Handgepäck-Koffer kaufen
- FAQ
Was ist Handgepäck?
Handgepäck – auch Kabinengepäck, Bordgepäck oder Carry-on genannt – bezeichnet Gepäckstücke, die Passagiere mit in die Flugzeugkabine nehmen dürfen. Es wird nicht im Frachtraum transportiert, sondern entweder im Overhead-Fach über dem Sitz oder unter dem Vordersitz verstaut.
Die meisten Airlines unterscheiden zwei Kategorien:
- Kabinentrolley – das größere Gepäckstück, kommt ins Overhead-Fach über dem Sitz; wird je nach Tarif kostenlos mitgenommen oder muss dazugebucht werden
- Persönlicher Gegenstand (Personal Item) – kleinere Tasche, Rucksack oder Laptoptasche; muss unter den Vordersitz passen; in fast allen Tarifen kostenlos
Ob beide Stücke kostenlos in die Kabine dürfen, hängt von Fluggesellschaft, Tarif und Buchungsklasse ab. Im günstigsten Tarif vieler Airlines ist seit 2025/2026 nur noch der persönliche Gegenstand kostenlos. Wer nicht aufpasst, zahlt den Trolley am Gate nach – zu deutlich höheren Preisen als bei der Online-Buchung.
Die IATA-Empfehlung
Die IATA (International Air Transport Association) ist der weltweite Dachverband der Fluggesellschaften mit Sitz in Genf. Sie vertritt über 300 Airlines und entwickelt branchenweite Empfehlungen für Sicherheit, Standards und Prozesse. Für Handgepäck hat die IATA folgende Richtwerte veröffentlicht:
- Empfohlene Maximalgröße: 55 × 40 × 20 cm (Länge × Breite × Tiefe)
- Maximales Gurtmaß: 115 cm (Summe aus Länge + Breite + Tiefe)
- Empfohlenes Maximalgewicht: 8 kg
Die IATA-Empfehlung ist kein verbindlicher Standard. Jede Airline legt ihre eigenen Regeln fest – und weicht dabei teils deutlich ab, nach oben wie nach unten.
British Airways erlaubt bis zu 56 × 45 × 25 cm und 23 kg; Ryanair ohne Priority-Ticket nur eine Tasche mit 40 × 30 × 20 cm. Alle Maße gelten immer inklusive Rollen, Griffe, Außentaschen und aller hervorstehenden Teile. Was am Maßkasten am Gate zu groß ist, wird aufgegeben.
Handgepäck-Regelungen der wichtigsten Airlines
Lufthansa
Kabinentrolley: 55 × 40 × 23 cm, max. 8 kg | Persönlicher Gegenstand: 40 × 30 × 15 cm
- Neu ab Mai 2026 (Economy Basic): Im günstigsten Kurzstrecken-Tarif ist nur noch der persönliche Gegenstand kostenlos. Ein Kabinentrolley muss extra dazugebucht oder aufgegeben werden. In höheren Tarifen (Economy Classic, Business, First) bleibt der Trolley inklusive.
- Business Class und First Class: zwei Handgepäckstücke erlaubt
- Lufthansa gehört zu den Gründungsmitgliedern der IATA und gilt als eine der gepäckfreundlichsten Airlines in Europa
Aktuelle Regelungen: lufthansa.com
Eurowings
BASIC-Tarif: Nur persönlicher Gegenstand kostenlos – 40 × 30 × 25 cm, kein festes Gewichtslimit | SMART- und BIZclass-Tarif: Zusätzlich Kabinentrolley 55 × 40 × 23 cm, max. 8 kg | BIZclass: Zwei große Trolleys erlaubt
- Eurowings ist Teil der Lufthansa Group – es gelten die gleichen Powerbank-Regelungen seit Januar 2026
- Gate-Kontrollen bei ausgebuchten Flügen aktiv; 55 × 40 × 20 cm ist am Gate sicherer als 55 × 40 × 23 cm, wenn der Koffer an der Kapazitätsgrenze ist
- BASIC-Tarif-Buchungen sind eine häufige Fehlerquelle: viele Reisende gehen davon aus, einen Trolley dabei zu haben – und zahlen am Gate nach
Aktuelle Regelungen: eurowings.com
Ryanair
Ohne Priority-Ticket: Nur kleine Tasche kostenlos – 40 × 30 × 20 cm, kein Gewichtslimit; muss unter den Vordersitz passen | Mit Priority Boarding: Zusätzlich Kabinentrolley 55 × 40 × 20 cm, max. 10 kg
- Ryanair ist in Sachen Handgepäck die restriktivste Großairline Europas ohne Zubuchung
- Ohne Priority Boarding wird ein großer Trolley am Gate eingezogen und kostenpflichtig aufgegeben
- Die Tiefe von 20 cm ist das entscheidende Maß: viele Koffer mit 55 × 40 × 23 cm passen nicht in den Ryanair-Maßkasten
- Priority Boarding muss bei der Buchung oder spätestens vor dem Check-in dazugebucht werden
Aktuelle Regelungen: ryanair.com
easyJet
Standard (ohne Zubuchung): Kleine Tasche 45 × 36 × 20 cm, max. 15 kg; muss unter den Sitz passen | Mit Upfront- oder Extra-Legroom-Sitz: Zusätzlich großes Kabinengepäck 56 × 45 × 25 cm
- easyJet erlaubt mit 15 kg eines der höchsten Gewichtslimits für das kleine Handgepäck in Europa
- Das Standardformat 45 × 36 × 20 cm ist kleiner als der IATA-Richtwert – ein kompakter Rucksack eignet sich hier besser als ein Kabinentrolley
Aktuelle Regelungen: easyjet.com
Wizz Air
Kostenlos: Kleines Gepäck 40 × 30 × 20 cm | Mit WIZZ Priority: Kabinentrolley 55 × 40 × 23 cm, max. 10 kg
- Wizz Air zählt neben Ryanair zu den Airlines mit den strengsten kostenlosen Handgepäckregeln
- Das kostenlose Format 40 × 30 × 20 cm entspricht dem kleinsten gemeinsamen Nenner aller europäischen Airlines
Aktuelle Regelungen: wizzair.com
KLM
Kabinentrolley: 55 × 35 × 25 cm, max. 12 kg | Persönlicher Gegenstand: 40 × 30 × 15 cm
- KLM erlaubt mit 12 kg ein großzügiges Gewichtslimit für Kabinentrolleys
- Kombination aus Trolley und persönlichem Gegenstand: beide Stücke zusammen dürfen 12 kg nicht überschreiten
Aktuelle Regelungen: klm.de
British Airways
Kabinentrolley: 56 × 45 × 25 cm, max. 23 kg | Persönlicher Gegenstand: 40 × 30 × 15 cm
- British Airways erlaubt mit 23 kg das höchste Handgepäckgewicht unter den europäischen Großairlines
- Das erlaubte Trolley-Volumen liegt über dem IATA-Standard und entspricht dem maximal möglichen Grenzwert
Aktuelle Regelungen: britishairways.com
Turkish Airlines
Kabinentrolley: 55 × 40 × 23 cm, max. 8 kg | Persönlicher Gegenstand: 40 × 30 × 15 cm
- Turkish Airlines richtet sich nach dem europäischen IATA-Standardformat
- Business Class: zwei Gepäckstücke erlaubt
Aktuelle Regelungen: turkishairlines.com
Vergleichstabelle: Handgepäck-Maße der wichtigsten Airlines 2026
| Airline | Kabinentrolley (max.) | Gewicht | Personal Item (max.) |
|---|---|---|---|
| Lufthansa | 55 × 40 × 23 cm | 8 kg | 40 × 30 × 15 cm |
| Eurowings (SMART) | 55 × 40 × 23 cm | 8 kg | 40 × 30 × 25 cm |
| Ryanair (Priority) | 55 × 40 × 20 cm | 10 kg | 40 × 30 × 20 cm |
| easyJet (Standard) | – | – | 45 × 36 × 20 cm |
| Wizz Air (Priority) | 55 × 40 × 23 cm | 10 kg | 40 × 30 × 20 cm |
| KLM | 55 × 35 × 25 cm | 12 kg | 40 × 30 × 15 cm |
| British Airways | 56 × 45 × 25 cm | 23 kg | 40 × 30 × 15 cm |
| Turkish Airlines | 55 × 40 × 23 cm | 8 kg | 40 × 30 × 15 cm |
Stand Juni 2026. Vor jedem Flug die aktuellen Vorgaben der jeweiligen Airline prüfen.
Was nicht ins Handgepäck darf: Verbotene Gegenstände
Flüssigkeiten (EU-weit)
- Maximale Behältergröße: 100 ml pro Behälter
- Alle Flüssigkeitsbehälter müssen in einen transparenten, wiederverschließbaren 1-Liter-Plastikbeutel passen
- Ausnahmen: verschreibungspflichtige Medikamente, Babynahrung (müssen bei der Sicherheitskontrolle vorgezeigt werden)
- An Flughäfen mit CT-Scannern können teilweise abweichende Regeln gelten – vor Abflug beim jeweiligen Flughafen prüfen
Scharfe und gefährliche Gegenstände
- Messer jeglicher Art (auch Taschenmesser, Klappmesser)
- Scheren mit Klingenlänge über 6 cm
- Rasierklingen ohne Halterung
- Schlagstöcke, Kampfsportausrüstung
Weitere verbotene Gegenstände
- Feuerzeuge mit flüssigem Brennstoff (Benzinfeuerzeuge)
- Sprühfarben, Farbdosen
- Druckgasbehälter (z.B. Campinggas)
- Schusswaffen und Munition (Ausnahmen nur mit Genehmigung im Aufgabegepäck)
Was zwingend ins Handgepäck gehört
Bestimmte Gegenstände dürfen aus Sicherheitsgründen nicht im Aufgabegepäck transportiert werden und müssen zwingend in der Kabine mitgeführt werden.
Batterien und Akkus
- Powerbanks (Lithium-Ionen-Akkus): ausschließlich im Handgepäck, niemals im Aufgabekoffer
- Ersatzbatterien für Laptops, Kameras, Kopfhörer etc.
- Laptops, Tablets, Smartphones: dürfen zwar im Aufgabegepäck transportiert werden, sind im Handgepäck aber besser geschützt
E-Zigaretten und Vapes
E-Zigaretten, Vapes und Pod-Systeme dürfen ausschließlich im Handgepäck oder am Körper mitgeführt werden – niemals im Aufgabekoffer. Das gilt weltweit bei allen Airlines, da der Lithium-Ionen-Akku im Frachtraum eine Brandgefahr darstellt. Wichtig: Wer seinen Trolley am Gate spontan abgeben muss, muss alle Akkugeräte vorher entnehmen. E-Liquids unterliegen der 100-ml-Flüssigkeitsregel.
Medikamente
Flüssige Medikamente dürfen die 100-ml-Regel überschreiten, wenn sie ärztlich verschrieben und entsprechend dokumentiert sind. Insulinpens, Inhalatoren und andere medizinische Geräte gehören immer ins Handgepäck.
Wertgegenstände
Schmuck, Bargeld und wichtige Dokumente sollten immer ins Handgepäck. Elektronik wie Laptops und Kameras darf zwar im Aufgabegepäck transportiert werden, ist dort aber schlechter gegen Diebstahl und Beschädigung geschützt.
Neue Regelung 2026: Powerbanks bei der Lufthansa Group
Seit dem 15. Januar 2026 gelten bei der Lufthansa Group (Lufthansa, Eurowings, Swiss, Austrian und Brussels Airlines) verschärfte Regelungen für Lithium-Akkus:
- Maximal 2 Powerbanks pro Person
- Powerbanks müssen am Körper oder unter dem Vordersitz verstaut werden – nicht im Overhead-Bin
- Nutzung und Laden an Bord sind vollständig verboten
- Bis 100 Wh ohne Genehmigung erlaubt
- 100–160 Wh nur mit vorheriger Airline-Genehmigung
- Über 160 Wh vollständig verboten
- Im Aufgabegepäck sind Powerbanks und E-Zigaretten generell verboten
Die Regelungen wurden eingeführt, nachdem es zu Bränden durch überhitzte Akkus in Overhead-Bins gekommen war. Verstöße werden am Gate sanktioniert.
Typische Fehler beim Handgepäck – und wie man sie vermeidet
- Maße ohne Rollen und Griffe gemessen: Alle Maßangaben beziehen sich auf das Außenmaß inklusive aller hervorstehenden Teile. Rollen, Teleskopgriff, Außentaschen und Seitenklammern zählen dazu. Wer nur den Korpus misst, riskiert eine böse Überraschung am Gate-Maßkasten.
- Falschen Tarif gebucht: BASIC- und Light-Tarife bei Lufthansa, Eurowings, Ryanair und Wizz Air schließen keinen Kabinentrolley ein. Wer das beim Buchen übersieht, zahlt am Gate – zu deutlich höheren Preisen als bei der Vorab-Buchung.
- Unterschiedliche Airlines auf Hin- und Rückflug nicht beachtet: Wer auf dem Hinflug mit Ryanair und auf dem Rückflug mit Lufthansa fliegt, muss sich nach den strengeren Ryanair-Maßen richten – es sei denn, Priority Boarding wird dazugebucht.
- Gewicht zuhause nicht geprüft: Das Eigengewicht eines Kabinenkoffers liegt je nach Modell zwischen 1,8 und 3,5 kg. Bei einem Limit von 8 kg bleiben damit nur noch 4,5 bis 6,2 kg Packgewicht. Wer nicht nachmisst, riskiert Nachzahlungen.
- Powerbank oder E-Zigarette im Aufgabekoffer: Beides ist weltweit im Frachtraum verboten. Wer am Gate spontan aufgeben muss, muss alle Akkugeräte vorher aus dem Koffer entnehmen.
- Weiche Tasche überfüllt: Weichschalenkoffer lassen sich leicht überfüllen. Im Maßkasten am Gate wird das Gepäckstück in seiner tatsächlichen Form geprüft.
Den richtigen Handgepäck-Koffer kaufen
Wer mit mehreren Airlines fliegt oder oft Billigairlines nutzt, sollte sich an 55 × 40 × 20 cm orientieren. Dieses Format entspricht dem Ryanair-Limit und wird von nahezu allen anderen Airlines ebenfalls akzeptiert.
Wer ausschließlich mit Netzwerk-Airlines fliegt (Lufthansa, Eurowings, KLM, Turkish Airlines), kann auf 55 × 40 × 23 cm ausweichen – das bietet 3 bis 5 Liter mehr Volumen.
Auf das Eigengewicht achten: Koffer unter 2 kg lassen am meisten Spielraum beim Gewichtslimit. Polycarbonat-Hartschaler sind leicht, formstabil und werden von Gate-Maßkästen zuverlässig eingehalten.
Empfehlungen nach Reisetyp:
- Vielfliegende bei Ryanair/Wizz Air: 55 × 40 × 20 cm Hartschaler, unter 2 kg Eigengewicht
- Geschäftsreisende mit Lufthansa/Eurowings SMART: 55 × 40 × 23 cm mit Laptopfach
- Kurztrips mit Handtasche als zweitem Stück: 40 × 30 × 20 cm Rucksack oder Underseater als Personal Item
FAQ: Häufige Fragen zum Handgepäck im Flugzeug
Wie groß darf Handgepäck im Flugzeug sein?
Es gibt keine EU-weit einheitliche Regelung. Die IATA empfiehlt 55 × 40 × 20 cm als Richtgröße. Lufthansa, Eurowings und Turkish Airlines erlauben 55 × 40 × 23 cm. Ryanair und Wizz Air akzeptieren kostenlos nur 40 × 30 × 20 cm. Wer auf Nummer sicher gehen will, wählt 55 × 40 × 20 cm – das passt bei fast allen Airlines.
Was ist ein Underseater?
Ein Underseater ist ein Koffer, Rucksack oder eine Tasche mit maximal 40 × 30 × 20 cm, der speziell dafür ausgelegt ist, unter den Vordersitz im Flugzeug zu passen. Er gilt als persönlicher Gegenstand (Personal Item) und ist bei fast allen europäischen Airlines kostenlos – auch im günstigsten Tarif bei Ryanair oder Wizz Air.
Darf ich Koffer und Rucksack mitnehmen?
Die meisten Airlines erlauben ein Kabinengepäck plus einen persönlichen Gegenstand. Ob beide kostenlos in die Kabine dürfen, hängt vom Tarif ab. Im günstigsten Tarif bei Ryanair, Wizz Air oder Eurowings BASIC ist nur das kleinere Stück kostenlos.
Was passiert, wenn mein Handgepäck zu groß oder zu schwer ist?
Das Gepäckstück wird am Gate eingezogen und kostenpflichtig im Frachtraum transportiert. Die Gebühren liegen je nach Airline zwischen 45 und über 100 Euro – deutlich mehr als bei der Vorab-Buchung online.
Darf ich eine Handtasche zusätzlich zum Trolley mitnehmen?
Ja, solange sie als persönlicher Gegenstand gilt und unter den Vordersitz passt. Zulässige Maße liegen je nach Airline zwischen 40 × 30 × 15 cm und 40 × 30 × 25 cm. Ein großer Rucksack gilt dagegen bereits als Kabinengepäck.
Darf ich Powerbanks ins Handgepäck mitnehmen?
Ja – aber ausschließlich ins Handgepäck. Im Aufgabegepäck sind Powerbanks verboten. Bei der Lufthansa Group gilt seit Januar 2026 ein Limit von maximal 2 Powerbanks pro Person. Bis 100 Wh ohne Genehmigung, 100–160 Wh nur mit Airline-Genehmigung, über 160 Wh grundsätzlich verboten.
Darf ich meine E-Zigarette oder Vape mit ins Flugzeug nehmen?
Ja – aber ausschließlich im Handgepäck oder am Körper, niemals im Aufgabekoffer. Das gilt weltweit für alle Vape-Typen. Dampfen und Laden an Bord sind vollständig verboten. E-Liquids unterliegen der 100-ml-Flüssigkeitsregel. In Thailand, Singapur und Katar drohen hohe Strafen bis hin zu Haftstrafen.
Gilt die 100-ml-Flüssigkeitsregel noch?
Ja, EU-weit. An einigen Flughäfen mit CT-Scannern dürfen Flüssigkeiten in der ursprünglichen Verpackung im Koffer bleiben – die Regel ist aber nicht flächendeckend aufgehoben. Im Zweifel: immer 100-ml-Behälter im 1-Liter-Beutel bereithalten.
Muss ich Handgepäck zuhause messen?
Unbedingt – inklusive aller Außenteile wie Rollen, Griffe und Außentaschen. Maßkästen am Gate prüfen das Gepäck in seiner tatsächlichen Größe. Wer nicht nachmisst, riskiert eine Gebühr von 45 bis über 100 Euro oder die zwangsweise Aufgabe.
Was ist der sichere Universalkoffer für alle Airlines?
Ein Kabinentrolley mit 55 × 40 × 20 cm Außenmaß entspricht der IATA-Empfehlung, ist Ryanair-konform und wird von fast allen europäischen Airlines akzeptiert. Mit 55 × 40 × 23 cm hat man mehr Volumen, ist aber bei Ryanair und Wizz Air ohne Priority-Zubuchung nicht konform.
Alle Angaben Stand Juni 2026. Airline-Regelungen können sich kurzfristig ändern – verbindliche Informationen immer direkt bei der jeweiligen Fluggesellschaft einholen.